Die Insel Barro Colorado im Gatúnsee ist ein Paradies fernab der Zivilisation. Die Expeditionsteilnehmer studierten das Regenwald-Ökosystem und lernten die Lebensweise der Wounaan-Indianer kennen.
Lebensraum Regenwald Janine und Jason entdecken einen seltenen Käfer (l.). Die Project-Earth-Teilnehmer untersuchen auf ihrer Reise durch Panama nicht nur die Auswirkungen des Klimawandels auf den Regenwald (o.), sondern auch die sozialen Veränderungen, die mit dem Raubbau an der Natur einhergehen.
Günther: Nach einer Wanderung durch den Regenwald in Panama war ich einfach überwältigt von der Schönheit der Natur. Anschließend hörten wir einen Vortrag von Dr. Tony Coates. Ich würde sofort noch einmal auf die Universität gehen, wenn ich dort so inspirierende und motivierende Lehrer hätte wie ihn. Jetzt sind wir auf dem Weg in einen anderen Teil des großartigen Regenwaldgebiets in Panama, um mit der Rainforest Foundation zusammenzuarbeiten. Die nächsten zwei Tage werden wir mit einer Gemeinschaft der einheimischen Wounaan verbringen.
Jason: Das Reservat hier wurde nach dem Bau des Panamakanals eingerichtet – der Platz war ideal für den Zweck, weil der Kanal die Insel durch eine natürliche Grenze vom Festland trennt. Als Biologe wollte ich natürlich unbedingt hierherkommen, dieser Ort ist ein echter Hotspot, wenn es um Biodiversität geht.
Dr. Tony Coates, The Smithsonian Tropical Research Institute: Barro Colorado ist die erste und älteste Forschungsstation der Smithsonian-Institution in Panama. In diesem kleinen Land gibt es mehr Vogelarten als in ganz Nordamerika. Als unsere Wissenschaftler diese Gegend erkundeten, plädierten sie sofort dafür, hierzubleiben und weiter zu forschen. Heute ist dies der am intensivsten untersuchte Regenwald auf der Erde.
Janine: Auf Barro Colorado lässt sich der Klimawandel klar und deutlich nachvollziehen. Es gibt hier ein Forschungsprojekt, das die Entwicklung in einem Gebiet beobachtet. Die Wissenschaftler haben dramatische Umbrüche gemessen. Dagegen müssen wir etwas tun!




