Unterwegs mit dem Ampera.
„DARF ICH MAL NÄHER RAN?“
Wir sind mit dem Opel Ampera durch die Stadt gefahren und haben aufgeschrieben, was Passanten von uns wissen wollten. Hier stehen die Antworten.
Der Ampera hat alle Vorteile des Elektroautos – aber nicht die Nachteile. Bisher waren bei uns zwei Technologien verbreitet: das reine Elektroauto und der Hybridantrieb. Das Elektroauto fährt ausschließlich mit Strom. Aber wenn die Batterien leer sind, bleibt es stehen und muss aufgeladen werden. Beim Hybrid dagegen hilft der Elektroantrieb nur kurz mit, etwa beim Anfahren an der Ampel oder für die ersten Kilometer. Hauptantrieb ist der Benzinmotor. Der Ampera verbindet die Vorteile beider Prinzipien. Im Normalfall ist er elektrisch und emissionsfrei unterwegs. Doch Angst vorm Liegenbleiben muss keiner haben. Denn bei Bedarf wird die Batterie während der Fahrt von einem Hilfsmotor aufgeladen, der den Ampera schnell und sicher zur nächsten Steckdose bringt, auch wenn die 500 Kilometer entfernt ist.
Beispielrechnung: Wird die Fahrt mit einer vollen Batterie begonnen, kosten 60 Kilometer durchschnittlich zwei Euro (bei einem Preis von 20 Cent pro Kilowattstunde Strom). 100 Kilometer kosten also umgerechnet 3,20 Euro. Ein sparsamer Diesel mit einem Verbrauch von fünf Litern pro 100 Kilometer kostet bei einem Benzinpreis von 1,45 Euro dagegen 7,25 Euro – also mehr als das Doppelte. Die Aufwendungen für Wartung entsprechen denen anderer Opel Modelle: Jährlich oder alle 30.000 Kilometer ist eine kleine Inspektion fällig, alle zwei Jahre oder 60.000 Kilometer eine große. Dabei liegen die Kosten beim Ampera sogar rund 15 bis 20 Prozent unter denen der meisten Mittelklasseautos – wegen des praktisch wartungsfreien Voltec-Elektroantriebssystems sowie des wartungsarmen Range-Extender-Benzinmotors.
In rund vier Stunden ist die Batterie an einer haushaltsüblichen 230-Volt-Steckdose mit 16-Ampere-Sicherung wieder gefüllt. Wichtig für die Umweltbilanz ist die Frage, woher der Strom für den Ampera kommt. Opel hat eine Kooperation mit Ökostrom-Anbietern initiiert, an der sich in Deutschland aktuell 30 Versorger beteiligen. Eine Vor-Ort-Überprüfung der heimischen Stromladestelle ist dabei inklusive. Das Energiemanagement des Ampera lässt sich so programmieren, dass die Batterie außerhalb der Spitzenzeiten aufgeladen wird – etwa nachts oder zu Zeiten, in denen ausreichend Solarstrom zur Verfügung steht, beispielsweise aus der eigenen Fotovoltaikanlage.




